Kognitiver Ansatz

Der Kognitive Ansatz hilft dabei, dass Menschen ihre Effizienzblockaden abbauen, die sie bei der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung hemmen. Unter Effizienzblockaden versteht man z.B. das Hinauszögern von Aufgaben, Vermeidungsverhalten, übertriebenes Lampenfieber, Versagensängste, Existenzängste, usw. 

Von einer Effizienzblockade spricht man dann, wenn eine Person leidet, sie nicht mehr klar denken kann, wenn die Person sich in einer Situation unangemessen verhält und sie aktuelle Stresssymptome zeigt. Personen, die eine Effizienzblockade haben, leiden häufig unter psychosomatischen Störungen und Motivationsproblemen. Das Ziel des Kognitiven Ansatzes ist, diese emotionalen Blockaden abzubauen, damit sich die Person im Laufe des Coachings dazu selbst befähigt, sein eigener Coach zu werden, so dass er sich zukünftig in kritischen Lebenssituationen selbst helfen kann.  Dazu gehört das Überwindung von Blockaden und  der Aufbau von grundlegenden Fähigkeiten wie Entscheidungen treffen, Konzentration auf das Wesentliche, Selbstdisziplin, Selbstakzeptanz, Optimierung menschlicher Beziehungen, Überwindung feindseliger und depressiver Gefühle. 

Geschichte: Albert Ellis und Aaron Beck entwickelten 1950 unabhängig voneinander die Kognitive Verhaltenstherapie – daraus letztendlich die RE&KVT, deren Grundlage in der Antike liegt. Schon Epiktet (50 – 138 n.Chr.) erkannte, dass die Ursache menschlichen Leidens nicht die Dinge an sich, sondern die Art und Weise, wie Menschen über diese Dinge denken. 


 Kognitives Coaching

Das Wort Kognition bedeutet Erkenntnis. Gemeint sind Wahrnehmungen, Urteilen, Aufmerksamkeit, Verstehen, Problemlösen, Erkennen und Kernen. Heute ist der Kognitive Ansatz ein wissenschaftlich fundierter Ansatz in der Psychologie und Beratung, der in seiner Wirksamkeit bestätigt ist und bei in zahlreichen Bereichen Anwendung findet. Dazu gehören Themen aus Partnerschaft, Familie, Erziehung, im Sport, in der Freizeit, dem Beruf, der Schule, im Selbstmanagement, bei Psychosomatischen Beschwerden, in der Trauerbewältigung – oder kurz, in allen Bereichen unseres Lebens. 

Im Kognitiven Coaching geht es darum, sich über seine Gedanken, Einstellungen und Erwartungen klar zu werden. Das Ziel ist, nicht zutreffende und belastende Überzeugungen aufzudecken und zu verändern. Denn es sind häufig nicht nur die Dinge und Situationen selbst, die Probleme bereiten, sondern auch die Bedeutung, die man ihnen bemisst. Gearbeitet wird an aktuellen Probleme. Das Kognitive Coaching beschäftigt sich wenig mit der Vergangenheit. Ziel ist vielmehr, die Probleme im Hier und Jetzt anzugehen. „Die Hilfe zur Selbsthilfe“ steht im Vordergrund: man soll sein Leben so schnell wie möglich ohne Coach bewältigen können. 

Kognitives Coaching eignet sich ab einem Alter von 10 Jahren. Es erfordert Engagement und Eigeninitiative vom Teilnehmer. Aktive Mitarbeit ist notwendig für den Erfolg des Coachings.


Coaching

Ziel eines Coachings ist eine, auch präventive, Förderung von Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung, Bewusstsein und Verantwortung, um so Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. 


 Anwendungsbeispiele

Thomas (51): Es funktioniert. Ich hätte mich mit meinem Tunnelblick wirklich selbst demontiert. Das Coaching kam gerade noch rechtzeitig, um mir aufzuzeigen, wo meine Denkfehler liegen und dass hat mir geholfen einen, für mich besseren Weg zu gehen. Danke dafür.                   

Manuela (44): Es geht mir viel besser. Die unerträglichen Migräneattacken gehören der Vergangenheit an. Ich habe gelernt, mir nicht mehr selbst im Wege zu stehen, sondern das Leben zu akzeptieren wie es ist. Wunderbar.                      

Mathias (26): Ich habe wirklich unendlich gelitten. Schon in der Schule fing es an. Wenn der Lehrer mich auch nur ansah – Angst. Schlaflose Nächte plagten mich vor Prüfung, von anderen Nebenwirkungen spreche ich hier nicht. Es ist weg und dass verdanke ich der Arbeit an mir selbst. Danke, dass mir ein Kognitiver Coach zeigte wie es geht.